7.5. - 20.8.2017, Ausstellung “Stones & Co. in Weißensee”- fotografiert von Harald Hauswald

Harald Hauswald wurde in den 70er und 80er Jahren ständig von der Stasi als deren OV (Operativer Vorgang) "Radfahrer" belauert, weil er u.a. beim Ausfahren von Telegrammen (mittels eines Fahrrads) mit seiner Kamera den DDR-Alltag und ihre Menschen liebevoll fotografierte. Dabei nahm er den Teil der DDR-Realität wahr, den die Staatsführung längst ausgeblendet hatte und mittels der Stasi, den gleichgeschalteten Organisationen und Medien als "Fake News" (würden wir heute sagen) diffamieren ließ.
Harald Hauswald war wie ein Frosch, der in ein Milchglas fiel und und wegen seines strampelnden Überlebenskampfes heute als einer der bedeutendsten deutschen Fotografen auf einem Butterberg von großartigen Fotos sitzt.

Er hat den Menschen ins Gesicht gesehen und Fotos gemacht, die dem Betrachter im Gedächtnis bleiben, weil sie aus dem Augenblick ein Stück Ewigkeit herausreißen.

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„Stones & Co. In Weißensee“ führt uns zurück in die Zeit, als die westlichen Pop- und Rockmusiker Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre die Freilichtbühnen Ostberlins eroberten und (auch für sie selbst) legendäre Konzerte gaben, an die sich viele von uns bis heute erinnern. Diese Zeit, dieses Lebensgefühl und dieser kulturelle Dammbruch ist in den hier ausgestellten Fotos erlebbar, auch für jüngere Generationen.
Wolfram Arton

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